An dieser Stelle möchten wir drei von vielen Projekten, die im Mädchenclub stattgefunden haben, vorstellen:

“Girlz Culture” Woche:

In Kooperation mit einigen anderen Projekten im ACUD – dem Kino, der Galerie, dem Theater und dem Session Cafe – wurde vom 24.08. – 28.08.2009 die Girlz Culture Woche gestartet. Ziel ist es Mädchenkultur in jugendkulturellen Zusammenhängen sichtbar zu machen, die von Jungen dominiert werden. Dafür soll das Engagement im Hip-Hop-Bereich fortgesetzt werden. Der ACUD Mädchenclub hatte bereits im Jahr 2008 am „We B*Girlz-Festival“ teilgenommen und in einem kleineren Rahmen Hip Hop Workshops angeboten. Dabei handelte es sich um ein berlinweites Festival von und für Mädchen und jungen Frauen im Hip-Hop. Auch 2009 haben nun Besucherinnen des ACUD Mädchenclubs sowie das Team eine Woche organisiert, in der im ACUD Mädchenclub Workshops stattfanden (Hip Hop, Streetdance, Modedesign, Sprayen, Graffiti, Stanciln, Rappen, DJ`n). Daneben wurde das gesamte ACUD in die Aktivitäten dieser Festivalwoche einbezogen: Die erarbeiteten Choreographien und die entstandene Mode wurden bei einer Abschlußveranstaltung im ACUD Theater vorgeführt, die Graffiti-Bilder in der ACUD Galerie ausgestellt, das ACUD Kino zeigt an zwei Abenden Filme zum Thema Hip-Hop und Frauen im Hip Hop, im Session Cafe fand der Rappworkshop statt. Die Woche war ein großer Erfolg und hat allen Teilnehmenden viel Spaß gemacht.

Zum Schluss herzlichen Dank für die Finanzierung und Unterstützung von respectABel!

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“experience deluxe” :

Lokales Handeln für Beschäftigung eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Stiftung Demokratische Jugend – Mädchen verkaufen selbstgemachte Mode und Accessoires in eigenen Läden

Im Rahmen des Berufsorientierungsprojekts “experience deluxe” stellten Mädchen im Mädchenclub ACUD Mode und Accessoires her. Sie wollten ihre selbstgemachten Produkte dann auch einer größeren Öffentlichkeit in einem eigenen Laden präsentieren. In nur vier Monaten Vorbereitungszeit realisierten sie ihre Ideen und erfahren nun, was es heißt “selbständig” zu sein.

Die Mädchen können in diesem von ihnen selbstinitierten Projekt ausprobieren, ob und wie ihre Berufswünsche und die reale Situation auf dem Arbeitsmarkt zusammenpassen. Die Idee entstand im Kreativworkshop, einem wöchentlich stattfindenden Projekt im ACUD Mädchenclub. Dort wird geschneidert, gehämmert, gemalt und gedruckt.

In der Produktionsphase sind extravagante Taschen, Kleider, bedruckte Textilien, Schmuck uvm. entstanden, die vom 4. Oktober bis zum 8. Oktober 2004 in einem selbstinitierten Laden in der Brunnenstrasse 179 in Berlin-Mitte verkauft und ausgestellt wurden.

Zentrales Ziel war es, dass Mädchen ganzheitliche Erfahrungen machen – von der Idee bis zur Umsetzung. Das Projekt läuft auch 2005 weiter. Durch das Konzept von “pop-up” Läden können die Mädchen relativ unkompliziert und schnell wieder einen Laden eröffnen.

Jugendaustausch nach Tromsø:

Wir (Steph, Sonja, Rowaa, Rille, Janka, Lucia, Laura, Fränzi, Carmen und Vanessa) waren mit unseren super Betreuerinnen (Kerstin und Silke) in Norwegen. Genauer gesagt in Tromsø. Da Tromsø euch wahrscheinlich nichts sagt… Es liegt fast am Nordkap. Ihr könnt euch vorstellen, wie kalt es war. Also während in Deutschland die wärmste Zeit des Jahres war, saßen wir mit dicken Rollpullis zwischen schneebedeckten Bergen. Doch dafür haben wir alle eine Erfahrung für’s Leben gemacht. Mensch, ihr werdet’s kaum glauben, doch selbst wir Stadtgören fanden die Landschaft echt unglaublich schön. Das könnt ihr ja dann auf den Bildern sehen! Außerdem waren wir in einem coolen Jugendclub, dem TVIBIT! Der Club ist ähnlich wie der MC Acud, nur das dort Jungen und Mädchen zusammen waren. Gemeinsam mit den norwegischen Jugendlichen nahmen wir vormittags an einem Theater- und Videoworkshop teil. Über sieben Tage lang lernten wir alles, was zum Theaterspielen und zum Film drehen dazugehört. Daraus entstand ein tolles Theaterstück über Gewalt und Konflikte und zwei amüsante Kurzfilme: “The Casanova” und “Adam and Eve” (wir hoffen, dass wir die Filme bald ins Netz stellen können!). Nachmittags erkundeten wir das Städtchen, fuhren mit der Cable Car auf den höchsten Hausberg, besuchten das samische Museum und zogen uns die Vielfalt der norwegischen Kultur rein. Höhepunkt unserer Reise war das Hippiefestival auf der kleinen Insel Karlsøy. Mit Zelten bepackt froren wir eine Nacht lang bei 8 C° und heissen Hip-Hop Rythmen. Uns sind die Tromsøer Jugendlichen sehr ans Herz gewachsen, weshalb der Abschied extrem schwer fiel.

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